Global Perspectives | Salon | 8. April 2021

Klimawandel und Migration in Afrika: A Call for Action

Anlässlich des GP Insight Release

Der Klimawandel gewinnt als Ursache für Migration und Vertreibung immer mehr an Bedeutung. Afrika ist von den Klimafolgen besonders betroffen, obwohl der Kontinent kaum zum globalen CO2-Ausstoß beiträgt. Laut Weltbank könnten bis zum Jahr 2050 bis zu 86 Millionen Menschen in Subsahara-Afrika aufgrund des Klimawandels gezwungen sein, innerhalb ihres Landes zu migrieren. Im Dezember 2020 kamen hochrangige Vertreter:innen aus Afrika und Europa zusammen, um dieses komplexe Thema bei unserer GP Konferenz „Climate Change and Migration: Point of No Return? Eine afrikanische Perspektive“ zu diskutieren.

Die Ergebnisse des interkontinentalen Austauschs haben wir in unserem Insight „Klimawandel und Migration in Afrika: A Call for Action“ zusammengefasst. Das Themenpapier skizziert den Nexus zwischen Klimawandel und Migration genauer und gibt Einblicke in die Empfehlungen unserer afrikanischen und europäischen Referent:innen.

Migration ist bereits jetzt oft eine notwendige Anpassungsstrategie an den Klimawandel und wird es in Zukunft auch noch weiterhin sein, doch die Wahrnehmung und Anerkennung von Klimamigration ist unterschiedlich. Welche Maßnahmen gibt es in Afrika und Europa? Wie kann Deutschland diejenigen, die aufgrund des Klimawandels vertrieben werden, mit einem angemessenen Migrationsmanagement unterstützen?

Mit Blick auf die eigentliche Ursache der klimabedingten Mobilität, die Klimakrise, diskutieren wir Verpflichtungen zum Klimaschutz: Welche Anstrengungen sollten Europa und Deutschland unternehmen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren? Wie können Klimamaßnahmen und Investitionen in erneuerbare Energien und Technologien in Deutschland und Afrika Perspektiven schaffen, damit Menschen in ihrer Heimat bleiben oder an neuen Orten ankommen können?

Wir führten eine spannende Diskussion mit:

Kurzbiographien unserer Referent:innen finden Sie hier.

Sprecher*innen:

  • Maureen Achieng, Leiterin Internationale Organisation für Migration Äthiopien
  • Omid Nouripour, MdB, Außenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion B90/Die Grünen, Deutscher Bundestag
  • I.E. Prof. Judi Wakhungu, Botschafterin von Kenia in Frankreich, Portugal, Serbien & Vatikanstadt, ehemalige Ministerin für Umwelt und natürliche Ressourcen, Kenia

Moderator*innen:

  • Christine Mhundwa, Moderatorin & Korrespondentin, Deutsche Welle (DW)

Weitere Veranstaltungen zu diesem Thema:

Veranstaltungsort:
Digitale Veranstaltung
Digitale Veranstaltung

Partner:

Mo Ibrahim Foundation 

Open Society Foundations 

Robert Bosch Stiftung 

Stiftung Mercator 

Ansprechperson:
Silvia Mayr, Project Management
s.mayr@globalperspectives.org


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