Allianz für integrierte Sicherheit
Europas geopolitische Sicherheit in einer multipolaren Welt
Allianz für integrierte Sicherheit: Europas geopolitische Sicherheit in einer multipolaren Welt
8. Mai 2026
Berlin
Die Zahl der international verflochtenen Krisen und Konflikte nimmt zu. Russland führt Krieg in Europa. Die Zukunft der transatlantischen Beziehungen ist ungewiss. Europa und damit auch Deutschland stehen deshalb zunehmend unter Druck, mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen.
Dabei bedeutet Sicherheit heute mehr als Verteidigung. Die von Global Perspectives initiierte Allianz für integrierte Sicherheit setzt genau hier an, indem sie die Wechselwirkungen der Politikfelder Klima, Gesundheit, Migration, Technologie und Wirtschaft in den Blick nimmt.

Olaf Scholz, Bundeskanzler a.D.


Arbeitsweise
Die Allianz arbeitet im Dreiklang: Status quo ermitteln, Handlungsoptionen aufzeigen und Maßnahmen ableiten. Foresight-Methoden und Szenarienplanung helfen dabei, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und etablierte Annahmen zu hinterfragen. Lern- und Dialogreisen – insbesondere in die Länder des afrikanischen Kontinents – ergänzen diese Arbeit durch direkte Einblicke vor Ort.
Zusammensetzung
Die Allianz vereint Akteur:innen aus Politik und Diplomatie, Wirtschaft, Wissenschaft, Technologie und Militär sowie Zivilgesellschaft. Sie stehen im Austausch mit Expert:innen aus Ländern des Globalen Südens. Dieser ist von globalen Krisen besonders betroffen, gewinnt gleichzeitig aber an geopolitischer Bedeutung und ist ein wichtiger Referrenzraum für Innovationen und Kooperationen.
Dimensionen der Sicherheit
Sicherheit entsteht heute im Zusammenspiel vieler Politikfelder – nicht isoliert voneinander. Aus diesem Nexus-Verständnis heraus widmet sich die Allianz den geopolitischen, wirtschaftlichen, technologischen, ökologischen und gesellschaftlichen Dimensionen von Sicherheit.
Ziele
Die Allianz etabliert einen Dialog über Sicherheitsdimensionen jenseits klassischer militärischer Ansätze sowie ein vertrauensvolles und belastbares Netzwerk. Als Frühwarnsystem hilft sie dabei, auf komplexe Entwicklungen aufmerksam zu machen und Risiken frühzeitig einzuordnen.
Mitwirkende
Contact Persons
Gregor Darmer, g.darmer@globalperspectives.org
Sarah van Bentum, s.vanbentum@globalperspectives.org
Allianz für integrierte Sicherheit
Die Allianz versteht Sicherheit als Zusammenspiel von Geopolitik, Wirtschaft, Technologie, Klima, Gesundheit, Migration und Demokratie. Sie setzt sich für ein breiteres Sicherheitsverständnis ein. Durch Beiträge, Interviews und Veranstaltungen bringt sie ihre Arbeit in den öffentlichen Diskurs ein.
Programmarchiv
Annegret Kramp-Karrenbauer über Selbst- und Fremdbild, über eine Welt im Umbruch – und darüber, was es kostet, Prinzipien zu halten, aber nicht zu handeln.
Europas Zugang zu kritischen Rohstoffen in Afrika hängt entscheidend vom stärkeren Engagement des Privatsektors ab. Bestehende Handlungsempfehlungen wurden weiterentwickelt.
In Zeiten knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen können multilaterale Institutionen eine Hebelwirkung entfalten und dazu beitragen, vorhandene Entwicklungsgelder wirksamer einzusetzen.
Finanzielle Kürzungen setzen die Gesundheitssysteme auf dem afrikanischen Kontinent unter Druck. Die Zusammenarbeit mit Deutschland und Europa kann die Gesundheitsversorgung langfristig stärken.
Die Publikation beleuchtet die Folgen der Kürzungen in der reproduktiven Gesundheit, zeigt praxisnahe Finanzierungs- und Versorgungsoptionen auf und bietet Leitlinien für Entscheidungsträger:innen.
Von Entwicklungshilfe zu gleichberechtigter Partnerschaft im afrikanischen Rohstoffsektor. Ergebnisse der Konferenz The Africa Roundtable N°9.
Bei der neunten Ausgabe des The Africa Roundtable diskutierten wir, wie Europa und Afrika Partnerschaften gestalten können, die den Rohstoffreichtum Afrikas in lokale Wertschöpfung übersetzen.
Das African Center for Economic Transformation untersucht, wie Afrika die lokale Wertschöpfung seiner Rohstoffe steigern kann.
Mit Staatssekretär Niels Annen haben wir diskutiert, wie Entwicklungspolitik als Teil einer vernetzten Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik gedacht werden kann.















