Podcast
Neue Kräfteverhältnisse: Was zählt in Zukunft, Annegret Kramp-Karrenbauer?
Turning South, Episode 1
Turning South: Neue Kräfteverhältnisse: Was zählt in Zukunft, Annegret Kramp-Karrenbauer?
23. April 2026
Berlin
Tina Gerhäusser
Was macht Berlin, während sich die Welt neu ordnet? Jeder vierte Mensch wird bis 2050 auf dem afrikanischen Kontinent leben. Zwölf der zwanzig am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften liegen dort. Der Altersdurchschnitt: 19 Jahre. Eine Entwicklung mit enormem Potential.
Hat Deutschland das genug im Blick, während China strategische Geduld beweist, Russland bemüht ist, seine Präsenz auszubauen – und Länder des Globalen Südens längst die Wahl haben, mit wem sie kooperieren?
In der ersten Episode von Turning South spricht Journalistin Tina Gerhäusser mit der Vorsitzenden der Konrad-Adenauer-Stiftung und ehemaligen Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer über Gewissheiten, die Deutschland dringend hinter sich lassen muss – und über das neue Selbstbewusstsein afrikanischer Länder in Zeiten des geopolitischen Umbruchs.
Was haben wir eigentlich anzubieten? Welche Interessen darf Deutschland offen benennen? Und was kann Deutschland von Ländern im Globalen Süden lernen?
Turning South ist der Podcast von Global Perspectives – für alle, die verstehen wollen, wohin uns die Beziehungen zu den Ländern des Globalen Südens, insbesondere Afrikas, tragen können. Und warum es genau diese Beziehungen sind, die über unsere Zukunft entscheiden.
- Mehr zu Global Perspectives’ Kommission “Welt im Umbruch – Deutschland und der Globale Süden”.
- 12 der 20 am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften liegen in Afrika. (Table Media, Germany Trade & Invest)
- 13 der 20 größten Megacities der Welt werden bis 2100 in Afrika liegen. (Business Insider Africa)
- Die African Continental Free Trade Area wird der größte Freihandelsraum der Welt. (UNCTAD)
- Altersdurchschnitt Afrika: 19 Jahre. Deutschland: 45. (UN DESA)
- 670 Millionen Mobiltelefone, wachsende Kaufkraft, schnellste Millionärsdichte weltweit. (Quartz, Henley & Partners 2024)
- Jeden Monat treten bis zu eine Million Menschen in den Arbeitsmarkt ein. (World Bank)
Contact Persons
Corinna Robertz, c.robertz@globalperspectives.org
Turning South
Bis 2050 lebt jeder vierte Mensch in Afrika. 12 der 20 am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt liegen dort. China und Russland konkurrieren bereits um Einfluss. Was folgt daraus für Deutschland? Journalistin Tina Gerhäusser spricht mit Entscheidungsträger:innen, Ökonom:innen und Aktivist:innen aus Deutschland, Europa und dem Globalen Süden - über Macht, Wandel und die Gewissheiten, die wir loslassen müssen.
Programmarchiv
Europas Zugang zu kritischen Rohstoffen in Afrika hängt entscheidend vom stärkeren Engagement des Privatsektors ab. Bestehende Handlungsempfehlungen wurden weiterentwickelt.
In Zeiten knapper Ressourcen und geopolitischer Spannungen können multilaterale Institutionen eine Hebelwirkung entfalten und dazu beitragen, vorhandene Entwicklungsgelder wirksamer einzusetzen.
Finanzielle Kürzungen setzen die Gesundheitssysteme auf dem afrikanischen Kontinent unter Druck. Die Zusammenarbeit mit Deutschland und Europa kann die Gesundheitsversorgung langfristig stärken.
Die Publikation beleuchtet die Folgen der Kürzungen in der reproduktiven Gesundheit, zeigt praxisnahe Finanzierungs- und Versorgungsoptionen auf und bietet Leitlinien für Entscheidungsträger:innen.
Von Entwicklungshilfe zu gleichberechtigter Partnerschaft im afrikanischen Rohstoffsektor. Ergebnisse der Konferenz The Africa Roundtable N°9.
Bei der neunten Ausgabe des The Africa Roundtable diskutierten wir, wie Europa und Afrika Partnerschaften gestalten können, die den Rohstoffreichtum Afrikas in lokale Wertschöpfung übersetzen.
Das African Center for Economic Transformation untersucht, wie Afrika die lokale Wertschöpfung seiner Rohstoffe steigern kann.
Mit Staatssekretär Niels Annen haben wir diskutiert, wie Entwicklungspolitik als Teil einer vernetzten Außen-, Sicherheits- und Wirtschaftspolitik gedacht werden kann.
US-Zolländerungen verursachen neue Unsicherheiten im Welthandel. Gemeinsam mit ONE und Pinelopi K. Goldberg haben wir diskutiert, wie sich internationale Entwicklungspolitik neu aufstellen muss.







