Europa braucht Afrika. Wir bringen zusammen, wer zusammengehört.
Die Welt sortiert sich neu, wir erleben einen Epochenbruch. Deutschland und Europa müssen entscheiden, wie und mit wem sie die Zukunft gestalten.
Unsere Antwort: Wir brauchen dringend neue und engere Partnerschaften mit Ländern aus Afrika – für Wirtschaftswachstum, Rohstoffsicherheit, Energie, Gesundheit, Fachkräfte, Digitalisierung, Innovation und Klimaschutz. Denn unser Nachbarkontinent hat die jüngste Bevölkerung weltweit. Viele Regionen sind innovativ und unternehmerisch und bilden gemeinsam einen der wichtigsten Zukunftsmärkte der Welt.
Als Dialog-Plattform bringen wir seit zehn Jahren Expert:innen und Entscheidungsträger:innen aus Europa und Afrika zusammen. So verbinden wir Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Medien.
Denn wir sind überzeugt: Nur Begegnung schafft Verständnis und Vertrauen, die Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit. Gemeinsam entwickeln wir Analysen, machen Perspektiven afrikanischer Länder in Deutschland sichtbar und zeigen konkrete Kooperationsmöglichkeiten auf.
Global Perspectives Initiative ist eine Not-for-Profit Organisation mit Sitz in Berlin.

Huwaida Bulhan, Leiterin der Region Afrika, Sanofi Forschung & Entwicklung




Allianz für integrierte Sicherheit
Europas geopolitische Sicherheit in einer multipolaren Welt
Die Weltordnung verändert sich rasant – mit weitreichenden Folgen für Sicherheit und Stabilität in Europa. Insbesondere Deutschland, muss deshalb mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit übernehmen. Dafür braucht es neue Partnerschaften, Wirtschaftsbeziehungen und Sicherheitskonzepte jenseits rein militärischer Ansätze. Global Perspectives hat deshalb die Allianz für integrierte Sicherheit gegründet. Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsam mit Expert:innen aus dem Globalen Süden ein erweitertes Sicherheitsverständnis zu fördern.









Programm
The Africa Roundtable
The Africa Roundtable ist das Forum für Entscheidungsträger:innen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zur europäisch-afrikanischen Zusammenarbeit, das aktuell drängende Fragen und Herausforderungen der Nachbarkontinente bearbeitet sowie partnerschaftliche Lösungsansätze und Modelle künftiger Zusammenarbeit entwirft.
Resilient Health Systems
Gesundheit ist die grundlegende Voraussetzung für individuelle, soziale, wirtschaftliche und politische Entwicklung und Stabilität. Ohne eine gesunde Bevölkerung kann kein wirtschaftliches Wachstum erzielt werden. Der Aufbau stabiler Gesundheitssysteme erfordert eine globale Perspektive und kann nur durch koordiniertes internationales Handeln gewährleistet werden. Das geht nur in Einbeziehung der Sicht und Bedarfe unseres Nachbarkontinents.
Business for Future
Ohne wirtschaftliches Wachstum keine nachhaltige Entwicklung. Durch den Dialog mit führenden Köpfen aus Wirtschaft und Industrie schaffen wir Verständnis, zeigen Geschäftsmöglichkeiten auf und motivieren zu mehr Engagement auf dem Kontinent. Dabei beschäftigen wir uns besonders mit Themen wie Unternehmertum, Technologie und Investitionen, Finanzinfrastrukturen und der Stärkung von Frauen in der Wirtschaft im europäisch-afrikanischen Kontext.
Future of International Cooperation
Globale Herausforderungen erfordern einen erneuerten, zukunftsfähigen Multilateralismus und ein breiteres Sicherheitsverständnis. Effektive Partnerschaften müssen dabei mindestens zwei Aspekte berücksichtigen: Die Zunahme international verflochtener Konflikte und die wachsende Bedeutung des 'Globalen Südens'. Welche Implikationen ergeben sich daraus für Deutschland und Europa? Dieser Frage gehen die Allianz für integrierte Sicherheit und die Kommission “Welt im Umbruch - Deutschland und der Globale Süden” auf den Grund.
Kommission legt Abschlussbericht vor
„Welt im Umbruch – Deutschland und der Globale Süden“
Die Länder des sogenannten Globalen Südens gewinnen durch ihre demografische Entwicklung, Rohstoffvorkommen und durch ihre Schlüsselrolle bei Zukunftstechnologien zunehmend an strategischer Bedeutung. Global Perspectives hat deswegen eine Expert:innen-Kommission ins Leben gerufen, die Empfehlungen für Deutschlands Beziehungen zum Globalen Süden in Zeiten geopolitischer Umbrüche erarbeitete. Den Vorsitz hatte die ehemaligen Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Im Mai 2025 legte die Kommission ihren Abschlussbericht vor.



















