Circle
De-Risking Africa’s Infrastructure Opportunity
Berlin Global Dialogue
Circle: De-Risking Africa’s Infrastructure Opportunity
22. Oktober 2026
Berlin
Afrikas Infrastruktur wächst. Energie-, Verkehrs- und digitale Netze müssen mit der wachsenden Bevölkerung und Wirtschaft Schritt halten. Zwischen Europa und Afrika kommen bisher nur wenige Infrastruktur-Projekte zustande. Ein Grund dafür ist Europas Risiskowahrnehmung von afrikanischen Märkten.
Investitionen in Afrika werden oft riskanter eingeschätzt als sie tatsächlich sind. Dabei unterscheiden sich die Risiken je nach Land, Sektor und Projekt deutlich. Bessere Daten und passende Instrumente zur Risikoteilung können dabei helfen, Risiken genauer zu bewerten und Kapital gezielter einzusetzen.

De-Risking Africa’s Infrastructure Opportunity
Berlin Global Dialogue 2026 © Ana Torres
Das hohe Risikoempfinden wirkt sich auch auf Europas Position in afrikanischen Märkten aus. Zwar verfügen europäische Unternehmen über Technologie und Know-how, sie investieren jedoch zu zurückhaltend. Während China und andere Länder ihre Aktivitäten in afrikanischen Märkten ausbauen, droht Europa bei wichtigen Infrastrukturprojekten und langfristigen Partnerschaften den Anschluss zu verlieren.
Beim Berlin Global Dialogue haben wir afrikanische Regierungsvertreter:innen und Investor:innnen mit Akteur:innen aus europäischer Wirtschaft und Politik zusammengebracht. Gemeinsam haben wir darüber diskutiert, wo Investitionen in Infrastruktur gebraucht werden, welche Instrumente die Politik beider Kontinente dafür liefern könnte, und wie unterschiedliche Formen von Kapital, Know-how und lokaler Expertise zusammenwirken können.
Ausgewählte Sprecher:innen
Contact Persons
Kasia Schwartz, k.schwartz@globalperspectives.org
Supported by
Circle
Wir glauben, dass Nähe Vertrauen schafft. Unser persönlichstes Format bietet deshalb im kleinen Kreis die Möglichkeit, das Wissen unserer hochrangigen Gäste, zusammen mit Erfahrungsaustausch, im Dialog zu vertiefen.
Programmarchiv
Afrika entwickelt zunehmend eigene Lösungen in Forschung, Diagnostik und Impfstoffproduktion. Das schafft neue Möglichkeiten für die Zusammenarbeit mit Europa bei der Gesundheitssicherheit.
Was steht für Deutschland und Europa auf dem Spiel, wenn sie wirtschaftlich nicht umsteuern? Strukturelle Schwächen, US-Zölle sowie Chinas wachsende Wirtschaftsmacht erhöhen den Druck.
Logistik-Experte Tobias Maier über die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Afrika, Handelsrouten über die Straße von Hormus und neue Wachstumsmärkte in Subsahara-Afrika.
Kein Kontinent kann seine Gesundheitssicherheit allein gewährleisten. Sie erfordert global Zusammenarbeit und liegt im gegenseitigen Interesse aller. Die Handlungsempfehlungen der zehnten Konferenz.
Gemeinsam mit ONE diskutierten wir im Bundestag, wie Deutschland Verteidigung, Diplomatie und Entwicklung als gleichwertige Säulen in der Außen- und Sicherheitspolitik stärken kann.
Die Folgen des Klimawandels sind weltweit spürbar. Gleichzeitig gibt es Anlass zur Hoffnung: Gemeinsam mit Dr. Ani Dasgupta haben wir erörtert, warum wir mehr Optimismus in der Klimakrise brauchen.
Politikwissenschaftler Daniel Marwecki über neue Machtzentren, Chinas Position und den notwendigen Zweckoptimismus in Deutschland.
Gesundheitssicherheit in Europa und Afrika ist eng verknüpft. Im Fokus des zehnten The Africa Roundtable standen lokale Produktion, Chancengleichheit, Biotechnologie, Forschung und Innovation.
Afrika hat das Potenzial zum zentralen Innovations- und KI-Standort. Beim AI Business Day von TEDxBerlin stellten wir afrikanische KI-Entwicklungen in Big Tech, Forschung und Innovation vor.














