Salon
Investing in Africa: A Call for Action
Sustainable Growth in Africa
Salon: Investing in Africa: A Call for Action
22. September 2022
SAP Data Space
Seit über einem Jahrzehnt werden die Herausforderungen der afrikanischen Länder zwar thematisiert, aber noch nicht konkret angegangen. Beim Follow-Up zu unserer Konferenz The Africa Roundtable im Mai 2022 zum Thema „Recovery, Preparedness, and Resilience in Times of Crises“, stand deshalb die Förderung von Entwicklung und Wachstum in Afrika im Fokus der Debatte. Damit die afrikanischen Märkte zu den Global Playern der Wirtschaft aufschließen können, und um eine stetige Entwicklung in allen Ländern zu gewährleisten, ist privates Kapital erforderlich. Es braucht gezielte Initiativen des Privatsektors, um die richtigen Strukturen zu schaffen und so die Entwicklung durch Wirtschaftswachstum in Afrika zu beschleunigen. Die Teilnehmenden kamen zum Schluss, dass es drei entscheidende Zutaten für einen nachhaltigen Aufschwung braucht: starke Partnerschaften, das Katalysieren von Finanzmitteln sowie Innovation und Digitalisierung.
Wichtige Handlungsfelder
Infrastruktur
Offene und direkte Transportwege, die für alle zugänglich sind, verbessern die logistische Infrastruktur. Die finanzielle Infrastruktur wird durch ein einheitliches Zahlungssystem sowie einen stärkeren lokalen Bankensektor für den Aufbau der Fintech-Branche gefördert. Regionale Konnektivität wird durch mit der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone (African Continental Free Trade Area, AfCFTA) geschaffen, was wiederum mehr ausländische Investor:innen anzieht.
Umfeld
Es braucht eine verstärkte lokale Präsenz von Investor:innen und Unternehmer:innen sowie die Förderung von Co-Investitionen. Zur Unterstützung vor Ort müssen dafür mehr praktikable Investitionsvehikel und Unterstützungssysteme geschaffen werden. Die Entwicklung bankfähiger Projekte braucht deshalb mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. Das verstärkte Angebot von De-Risking-Maßnahmen fördert die Vertrauensbildung bei Investor:innen zusätzlich.
Vertrauen
Bisher bestand eine Wahrnehmungsasymmetrie zwischen Marktteilnehmer:innen und dem Ausland. Dieser Narrativ muss korrigiert werden, um das wahrgenommene Risiko zu verringern. Dafür braucht es eine stärkere Einbindung afrikanischer Vertreter:innen und mehr persönliche Begegnungen. Mehr Transparenz reduziert die Komplexität des Marktes und macht so Chancen für beide Seiten sichtbarer.
Sprecher:innen
Contact Persons
Rhoda Berger, r.berger@globalperspectives.org
Salon
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Programmarchiv
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